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Erste Eingabe: 26.04.2013
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Heckerzug / Heckerafstand
> Badischer Aufstand nach Niederlage Heckers im Vorparlament...

1848, 4.4.1848

Frustreaktion nach Niederlage Heckers (und Struwes) im Vorparlament
> Hecker gelang es nicht in den Fünfzigerausschuss gewählt zu werden...

Und auch InKOnstanz nur angeblich die Republik ausgerufen???
12.4.1848

> wiki-2012-04
Heckeraufstand
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Tod des Generals von Gagern in der „Schlacht bei Kandern“, die den Heckerzug beendete. Die Lithographie zeigt die Schlacht aus der Perspektive der Revolutionäre.

Als Heckeraufstand bezeichnet man den Versuch der badischen Revolutionsführer Friedrich Hecker, Gustav Struve und mehrerer anderer Radikaldemokraten, im April 1848 im Großherzogtum Baden die Ziele der Märzrevolution durchzusetzen, die Monarchie zu stürzen und eine Republik zu errichten. In der Hauptaktion des Aufstands, dem sogenannten Heckerzug, zog eine Freischar von mehreren hundert Bewaffneten unter Heckers Führung von Konstanz in Richtung Karlsruhe, um dort gemeinsam mit weiteren Freischaren die Regierung zu stürzen. Heckers Gruppe wurde jedoch bereits vor dem Zusammenschluss von Truppen des Deutschen Bundes im Gefecht auf der Scheideck militärisch gestoppt. Der gescheiterte Heckeraufstand war der erste ...große Aufstand der Badischen Revolution und wurde, wie auch sein Anführer, zu einem politischen Mythos.


Im Großherzogtum Baden, das schon über eine relativ liberale Verfassung unter dem als politisch gemäßigt geltenden Großherzog Leopold verfügte, hatten radikaldemokratische Ideen starken Zulauf. Der Einfluss der französischen Februarrevolution, bei der wenige Wochen zuvor die Zweite Republik ausgerufen worden war, war hier mit am stärksten.

Benannt ist der Heckeraufstand nach seinem Anführer, dem damals 37-jährigen Friedrich Hecker, Advokat in Mannheim, der bereits in den Jahren vor 1848 als Wortführer der liberal-demokratischen Opposition in der Badischen Zweiten Kammer aufgetreten war.

Hecker, Georg Herwegh und Gustav Struve waren namhafte Vertreter der Linken im nordbadischen Raum. In den Vorparlamenten der Märzrevolution waren sie jedoch mit ihren weitreichenden, radikal antimonarchistischen Vorstellungen in der Minderheit. Die Mehrheit der bürgerlich-liberalen Abgeordneten der Revolution, die zumeist aus dem Großbürgertum kamen, favorisierte dagegen eine konstitutionelle Monarchie unter einem Erbkaisertum, in dem liberale Reformen möglich werden sollten.

>>> Hecker und Struve hatten am Frankfurter Vorparlament vom 31. März bis zum 4. April 1848 teilgenommen. In Frankfurt hatten sie jedoch eine vollständige

>>> persönliche und sachliche Niederlage erlitten. Beiden gelang es nicht, in den Fünfzigerausschuss gewählt zu werden, der die Zeit bis zur Bildung eines ordentlichen Nationalparlaments überbrücken sollte. Auch ihre politischen Vorstellungen waren nicht auf Resonanz gestoßen. Enttäuscht beschloss Hecker daher, die Revolution zunächst in seiner Heimat Baden voranzubringen.


>>> angeblich in Konstanz Rep. ausgerufen?

Kategorie:  Lexikon
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