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AbbildungGießener SchwarzerLudoviciana 1907, 51

AbbildungHeuchelheimer MühleLudoviciana 1907, 52

AbbildungVerbrüderung d. Gießener Schwarzen mit LandsmannschafternLudoviciana 1907, 52

AbbildungPaukerei 1816Ludoviciana 1907, 51

(Abbildung anklicken zum Vergrößern)

Autor: Haaser/ Schlagetter-Bayertz

Erste Eingabe: 29.02.2012
Letzte Eingabe: 30.04.2017

2016, SO 21.Aug. 11:00 Uhr

Tod dem Tyrannen!
Die Gießener "Schwarzen". Besuche historischer Orte und Gießener Protagonisten

Referent: Peter Schlagetter-Bayertz / Autoren: Rolf Haaser & psb

Treffpunkt: Altes Schloss/Brandplatz

Veranstalter: Tourist-Information Gießen.

Der Elan aus den sog. Befreiungskriegen und die Enttäuschungen über die Entwicklungen nach dem Wiener Kongress führte gerade an der Universität Gießen zu besonders radikalen politischen Konzepten. Der widersprüchliche Charakter dieser Bewegung kommt auch in der Bücherverbrennung auf dem Wartburgfest 1817 zum Ausdruck.

Die Autoren des Hessischen Landboten sahen die Kontinuität der demokratischen Bewegungen.
Weidig hatte zwischen 1815 und 1819 direkten Kontakt mit den "Gießener Schwarzen", Georg Büchner bezieht sich auf diese Tradition.
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>>> mehr zum Thema:
In welchem Verhältnis stand Georg Büchners politisches Denken zu der Philosophie der Tat des „Giessener Unbedingten“ Karl Follen, den der Historiker Heinrich von Treitschke als den „deutschen Robespierre“ bezeichnet hat?

Büchner hatte nicht nur während seines Studiums in Straßburg die aktuellen französischen Revolutionsbestrebungen kennen gelernt, sondern er stand auch von seiner Herkunft her in der Tradition des deutschen oppositionellen Denkens, das sich aus den anti-napoleonischen Kämpfen 1813-1815 gebildet und in der Wartburgfestbewegung 1817 gefestigt hatte. In die Spuren dieser Bewegung tauchte er wieder verstärkt ein, als er sich 1833 in Gießen immatrikulierte.

Der Stadtrundgang verfolgt die Zusammenhänge zwischen dem Wartburgfest (195. Jahrestag am 18. Oktober 2012), das mit Blick auf den radikalen Flügel der Giessener Studentenschaft gewichtet wird, und Georg Büchners personellen (Wilhelm Schulz, Ludwig Weidig) und ideellen (Karl Follens „Hohes Lied, Attentat Karl Sands auf August von Kotzebue) Berührungspunkten mit der Wartburgfestbewegung.
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>>> Das GIESSEN-REPERTOIRE im Vergleich...
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